Weniger "aufregend" ist der Kauf einer gebrauchten Immobilie. Hier kann man zwar seine eigenen Planungsvorstellungen nicht so gut einbringen, ist aber in der Regel vor größeren unvorhergesehenen Ausgaben sicher.
Zunächst sollte man prüfen, ob das Objekt in einer bevorzugten Wohnlage liegt, sodass bei einem eventuellen Wiederverkauf nicht mit einer Wertminderung zu rechnen ist. Wie sieht es mit der Infrastruktur und der Verkehrsanbindung aus? Viele Häuser werden mit dem Zusatz "Kaufpreis Verhandlungsbasis" angeboten. Scheuen Sie sich nicht, mit dem Verkäufer um den Preis zu handeln. Schließlich gibt es bei Einzug Renovierungsarbeiten, die bezahlt werden müssen oder es sind sogar Umbauten geplant. Diese kommen zu den Anschaffungskosten noch hinzu, auch das sollten Sie bei Ihrem Immobilienkredit bedenken!
Beim notariellen Kaufvertrag sollte darauf Wert gelegt werden, dass Grunddienstbarkeiten, wie Geh- und Wegerechte eingetragen werden, der Übergang von Nutzen und Lasten geregelt ist und ein Termin für die Fälligkeit des Kaufpreises oder einer eventuellen Anzahlung vereinbart wird.
Nicht vernachlässigt werden darf der Versicherungsschutz. Wird z. B. die Wohngebäudeversicherung inklusive Feuerversicherung vom Vorbesitzer übernommen, sollte diese geprüft werden und die Versicherung gegebenenfalls gewechselt werden.
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